Mittwoch, 25. April 2007

Computerspiele in der Therapie

Keine Frage, Computerspiele können zur Sucht werden. Und auch keine Frage : Vieles ist Nepp und mehr oder weniger Geschäftemacherei, was kommerziell angeboten wird. Dennoch ist es eine interessante Idee, doch auch mal das Internet bzw. Computerspiele mehr oder weniger therapeutisch zu nutzen. Echte Computerfreaks werden allerdings nur ein müdes Lächeln für das simple Spiel zur Verbesserung des Selbstwertgefühls haben, bei dem man schlicht ein lächelndes Gesicht aus von 15 mehr oder weniger traurigen oder neutralen Gesichtsausdrücken unterscheiden soll. Nach einer Untersuchung verbessert aber dieses Wahrnehmungstraining tatsächlich die Stimmung bzw. lenkt die Aufmerksamkeit bei Erkrankungen wie Depressionen oder ADHS sicher tatsächlich auf eher positive Aktivitäten. Natürlich kann man davon keine Wunder erwarten, aber in der klinischen Anwendung haben meine Patienten überraschend positive Rückmeldungen gegeben und zumindest ein "AHA-Erlebnis" gehabt.
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