Mittwoch, 7. März 2007

Schlafstörungen bei Frauen

60 Prozent der amerikanischen Frauen haben Ein- oder Durchschlafstörungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der National Sleep Foundation in den USA. 72 Prozent der berufstätigen Mütter und 68 Prozent der berufstätigen Frauen klagten über Schlafstörungen wie die primäre Insomnie. Wie zu erwarten waren, waren besonders Mütter von jungen Kindern betroffen, die zu 74 Prozent relevante Schlafstörungen an mehreren Tagen der Woche angaben.

Unter dem Schlafmangel leidet nicht nur die Gesundheit sondern auch das Sozialleben. Die Untersuchung zeigte, dass sowohl das Sexualleben wie auch Kontakte zu Freundinnen oder Aktivitäten zur Entspannung darunter litten und als erstes aufgegeben wurden.

Dies führt wiederum dazu, dass die "Lunte von 2 Seiten gleichzeitig brennt", d.h. einerseits Stress durch zu wenig Schlaf entsteht und gleichzeitig Entspannung und Erholung immer wenig möglich wird.

Gerade dann, wenn man gestresst ist und unter Schlafstörungen leidet, wären sportliche Aktivitäten, gesundes Essen und Wiederaufnahme von sozialen Aktivitäten ganz wichtig. Die Arbeit bzw. Pflichten werden dagegen von diesen Frauen erst dann zurückgestellt, wenn sie vor Erschöpfung im Burnout gar nicht mehr können.
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