Freitag, 6. April 2007

Bluthochdruck und Metabolisches Syndrom

Nicht immer sind klinische Studien so ohne weitere Kenntnisse in die hausärztlich oder internistische Routineversorgung zu übertragen. Eine grosse Studie mit über 14000 Patienten untersuchte dabei die medikamentöse Behandlung von Patienten mit einem Bluthochdruck (Hypertonie) und die Auswirkungen auf das sog. Metabolische Syndrom. Zu den gängigen Behandlungsmethoden gehört dabei heute u.a. der Einsatz von sog. Angiotensin-Blockern (die sich auf das Renin-Angiotensin-System und damit auf die Blutdruckregulation auswirken). Die Studie untersuchte nun, ob die Kombination von einem Angiotensin-Blocker mit einem üblichen Diuretikum (Hydrochlorthiazid) in relativ niedriger Dosierung eine Verbesserung der Therapieergebnise ergab.

Angiotensin-Blocker bei Bluthochdruck und Metabolischem Syndrom mit Irbesartan ergab dabei eine klinisch signifikante Senkung des Blutdrucks und der Marker für das Metabolische Syndrom (u.a. HDL-Cholesterin Verbesserung, Triglyceride, Zuckerwerte, Tailienumfang) etc.
Allerdings konnte durch die zusätzliche Gabe der Wassertablette Hydrochlorthiazid keine weitere wesentliche Verbesserung des Risikoprofils erzielt werden.
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