Donnerstag, 16. August 2007

Depressionen : negative Gefühle werden nicht unterdrückt

Eine aktuelle neurobiologische Untersuchung mit den Methoden der funktionellen Bildgebung untersucht am lebenden Objekt die Rolle von Gefühlen bei der Depression.

Jeder Mensch erlebt in seinem Leben mehrfach traurige Ereignisse bzw. ist belastenden Ereignissen ausgesetzt. Hierfür hat das Gehirn Verarbeitungsmechanismen, die über neuronale Netze unter Beteiligung des sog. limbischen Systems (Mandelkern und Hippokampus) bzw. den Bereichen des bewussten Urteilens und Planens im sog. präfrontalen Cortex lokalisiert werden.

In einer Studie wurden nun 21 Erwachsene mit einer sog. Major Depression untersucht. Die Probanden sollten eine Reihe von Bildern anschauen, die positive oder negative Emotionen auslösen können. Dabei wurden sie in einer sogenannten funktionellen Kernspintomographie untersucht.

Die Daten der Untersuchung zeigen, dass bestimmte Bereiche im prefrontalen Cortex (ventromedialer prefrontaler Cortex und recht prefrontalen Cortex), die normaler Weise gefühlsassoziierte Informationen an den Mandelkern liefern eine Abweichende Aktivität aufwiesen.




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