Donnerstag, 27. September 2012

Das Wichtigste zu bipolaren Stoerungen: Manisch-depressive Störung verstehen

Unter den psychiatrischen Störungen hat die Bipolare Störung noch immer eine schwierige Position. Obwohl bis zu 3 Prozent der Bevölkerung unter dem Wechsel von wiederkehrenden Phasen der  Depression und dann (häufig nach einem völlig beschwerdefreien Intervall) den so dramatisch ablaufenden manischen Phasen leiden, wird die Störung häufig viel zu lange nicht richtig zugeordnet und damit auch nicht richtig behandelt.

Das soll eine neue Leitlinien (sog. S3 Leitlinie zur Bipolaren Störung) ändern. Neben Empfehlungen zur Diagnostik und eben Behandlung u.a. mit Antidepressiva bzw. sog. Phasenprophylaktika werden auch die Rolle der Selbsthilfe und neue Ideen wie beispielsweise Stimmungstagebücher in den neuen Medien über Apps bzw. Internet angesprochen. Doch gerade flächendeckende Selbsthilfegruppen oder auch nur eine ausreichende Zahl von Psychiatern oder gar Spezialambulanzen fehlen !

Das führt dann u.a. dazu, dass die Betroffenen eben früher oder später die notwendige Medikation weglassen und eine erneute Episode der Manie oder Depression droht.

Einen interessanten Artikel zum Thema findet man hier
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