Freitag, 23. August 2013

Trockenes Auge bei Frauen in der Menopause

Ein häufiges und sehr lästiges Phänomen ist das sogenannte "trockene Auge". Neben ständigem Juckreiz bzw. Fremdkörpergefühl, treten in der Folge häufig auch Sehstörungen auf. Immer wieder reibt man sich dann die Augen, was letztlich die Symptomatik verstärkt. Aber auch eine Rötung der Augen, ständiges Tränen oder Druckgefühl im Auge und Unverträglichkeit für Kosmetika sind gehäuft zu finden.

Eine aktuelle Studie zeigte jetzt, dass 60 Prozent von Frauen in der Menopause betroffen sind. Die hormonellen Veränderungen mit Abfall des Östrogenspiegels scheinen also auch einen Einfluss auf das Auge bzw die Tränenflüssigkeit für die Benetzung der Augen zu haben.

Daneben spielen Stress und auch räumliche Gegebenheiten wie beispielsweise eine Klimaanlage bzw. fehlende Lüftung im Raum mit zu trockenem Raumklima, aber auch Zugluft  bzw. auch viel Bildschirmarbeit eine Rolle. Gerade bei Kontaktlinsenträgerinnen sind solche Probleme gehäuft und machen naturgemäss noch grössere Probleme.

Leidet man unter dem Problem des trocken Auges (Sicca keratoconjunctivis) sollte eine augenärztliche Unterschung erfolgen. Auch wenn häufig über Augentropfen (künstliche Tränen) eine Abhilfe möglich ist, kann eine Selbstmedikation ohne entsprechende Abklärung und Beratung zu einer Verschlimmbesserung führen.

Neben Tips zur Verhaltensänderung wird die Therapie davon abhängen, ob auch eine Entzündungsreaktion bzw. Schädigung des Auges selber vorliegt. Neben Augentropfen (Tränenflüssigkeit) können hier auch entzündungshemmende Salben bzw. Tropfen erforderlich werden. 

Der Augenarzt wird zunächst über den sog. Schirmer-Test feststellen, ob überhaupt ein Mangel an Tränenflüssigkeit besteht. Dabei wird quasi über ein Löschpapier gemessen, wieviel Flüssigkeit im Auge zur Verfügung steht.
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