Sonntag, 20. Mai 2007

Krebs : Angst vor Krebs löst Verunsicherung aus

Gehören SIE auch zu den Menschen, die Angst vor Krebs haben? Nach einer amerikanischen Untersuchung führen Verunsicherung und fatalistische Überzeugungen über Ursachen und Einflussmöglichkeiten bei den häufigen Krebserkrankungen dazu, dass tatsächlich bestehende Präventionsmaßnahmen nicht angewendet werden und damit tatsächlich das eigene individuelle Krebsrisiko erhöht wird. Ein Teufelskreis einer selbsterfüllenden Prophezeihung also.

"Gegen Krebs kann man sowieso nichts machen"
"Schicksal, an Krebs muss man eh sterben"
"Handys verursachen Krebs"
"Das Essen ist schuld"
"Ob ich rauche oder nicht, ist doch egal"

So oder so ähnlich lauten dann eigene Einstellungen, die häufig mehr oder weniger auch noch durch geschickte Werbung der Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln, Bioresonanzgeräten oder anderem Quacksalber-Lockangeboten verstärkt werden. Gesundheitsbezogene Ängste bei Halbwissen oder völliger Unwissenheit über die grundlegenden Vorgänge und Einflussmöglichkeiten führen dazu, dass man eben lieber den Versprechungen glaubt als selber aktiv zu werden und sich ausgewogen zu ernähren und sich zu bewegen.

Krebs und Vorurteile" fasst dies in einem kurzen englischsprachigen Artikel gut zusammen.
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