Donnerstag, 17. Mai 2007

Vitamine erhöhen Krebsrisiko

Es gibt so hartnäckige urbane Legenden, die zwar scheinbar stimmig aber keinesfalls richtig ist. Sicher ernähren sich die Amerikaner aus unserer Sicht nicht unbedingt gesund und die zunehmende Häufung von Adipositas ist sicher nicht ein Beleg für eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung. Aber eine geschickte Industrie bzw. Multilevelmarketing-Versuche (MLM) im Bereich Nahrungsergänzungsmittel will uns glauben machen, dass unsere Ernährung nicht genügend Vitamine enthält. Dabei enthält die durchschnittliche amerikanische Ernährung bereits 120 Prozent des täglichen Bearfs der relevanten Vitamine Vitamin A, Vitamin C oder Beta-Caroten. Auch Vitamin-E-Mangelzustände seien in den USA noch nicht berichtet worden. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen täglich Multivitaminpräparate als Nahrungsergänzung ein.

Mit tödlichem Risiko übrigens. So ergab eine neue Untersuchung bei Männern, dass das Risiko für ein tödlich verlaufendes Prostatakarzinom sogar fast verdoppelt wurde.

Deutsches Aerzteblatt: Nachrichten "Neue Studie: Multivitamine verdoppeln Risiko auf toedliches Prostatakarzinom": "Vitaminsupplemente"
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